CO-2-Gebäudesanierungsprogramm - Umwelt und Geldbeutel schonen zu Top-Konditionen

Ökologie und Ökonomie sind in Zeiten des Klimawandels und der Hausse an den Energiemärkten eng miteinander verwandt, wenn es darum geht, effektive Maßnahmen zu treffen, die nicht nur die Betriebskosten einer Immobilie senken, sondern darüber hinaus einen Beitrag zu Reduktion von Treibhausgasen leisten. Das CO-2-Gebäudesanierungsprogramm der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau dient der Unterstützung baulicher Maßnahmen, die den genannten Zwecken gewidmet sind. Die Konditionen sind dabei außerordentlich günstig und als Ausdruck des politischen Willens zur Schaffung von Anreizen zu verstehen.

Maßnahmen, die eine Reduktion von CO-2 zur Folge haben, werden zu einhundert Prozent bis zu einer Höhe von maximal 50.000 Euro je Wohneinheit gefördert. Der Bund bezuschusst die Zinsen des Darlehens dabei für die ersten zehn Jahre der Laufzeit aus Haushaltsmitteln. Die Laufzeit kann dabei individuell gewählt werden: Über Vier bis dreißig Jahre kann sich die Rückzahlung erstrecken. Mindestens ein Jahr nach der Auszahlung ist tilgungsfrei; bei Laufzeiten von mehr als zwei Dekaden entfällt die Tilgung sogar für bis zu fünf Jahre. Bereitstellungskosten und Disagio fallen ebenso wenig an wie eine Vorfälligkeitsentschädigung bei einer eventuellen Sondertilgung, die jederzeit im Verlauf des Programms möglich ist.

Das Darlehen aus dem CO-2-Gebäudesanierungsprogramm wird über die Hausbank beantragt, die als durchleitende Instanz fungiert. Mit dieser sich auch die Sicherheiten zu vereinbaren – im Regelfall wird eine Grundschuld verlangt. Sofern die Mittel nicht ausreichen, kann der Kredit mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden.

Das Programm ist untergliedert in die Varianten A und B. Im Programm A können alle Gebäude gefördert werden, die bis zum 31.12.1983 erbaut worden sind und durch die Maßnahmen im Hinblick auf den CO-2-Ausstoss und den Energiebedarf das Niveau eines Neubaus gemäß der Energieeinsparverordnung erreichen. Zusätzlich zum Darlehen wird ein Tilgungszuschuss in Höhe von fünf Prozent gewährt, der auf 12,5 Prozent ansteigt, wenn das EnEV-Niveau um dreißig Prozent unterschritten wird. In der A-Variante ist grundsätzlich eine vollständige energetische Sanierung erforderlich. Dem Kreditantrag ist ein Gutachten eines Sachverständigen beizufügen, aus dem hervorgeht, dass mit den durchzuführenden Maßnahmen das erforderliche EnEV-Kriterium erfüllt wird.

Im Programm B werden bestimmte Maßnahmenpakete, die inhaltlich weitestgehend definiert sind, finanziert. Dabei existieren die Maßnahmen Wärmedämmung von Dach, Außenwänden und Kellerdecke, der Einbau neuer Fenster und Heizungsanlagen sowie die Erneuerung von Lüftungsanlagen. Alle Aktivitäten dienen der Reduktion des Transmissionswärmeverlustes des Objekts und darüber hinausgehenden Verbesserungen der Energieeffizienz.

Beide Programme senken die Energiekosten der sanierten Immobilie beträchtlich, so dass sich die Nettobelastung durch die Maßnahme in Grenzen hält. Darüber hinaus steigt der Wert eines modernisierten Gebäudes beträchtlich an.

Die Zinssätze sind, wie eingangs erwähnt, außerordentlich günstig und liegen deutlich unter dem Niveau des freien Marktes: Ein Darlehen mit einer Laufzeit von zwanzig Jahren, von denen die ersten drei tilgungsfrei sind und das mit einer zehnjährigen Zinsbindung ausgestattet ist, wird derzeit (Stand: Juli 2008) zu einem Zinssatz in Höhe von 3,39 Prozent effektiv ausgegeben. Angesichts derart günstiger Bedingungen und den immer schmerzlicheren Preisen für Energie sollten Hausbesitzer keine Zeit verlieren und das Programm in Anspruch nehmen.

Dieser Beitrag ist Teil unserer Textserie "Bilden, Bauen, Gründen - Das passende KfW Programm zur richtigen Zeit".

Lesen Sie den Fortsetzungsbeitrag zu diesem Artikel - KfW-Wohneigentumsprogramm - Günstige und sichere Darlehen für jedermann.

Alle Angaben ohne Gewähr. Dieser Beitrag wurde sorgfältig recherchiert und gibt den Sachstand vom 06.08.2008 wieder. Neuere Entwicklungen sind im Beitrag nicht berücksichtigt. Eine Haftung für Inhalte wird nicht übernommen.


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Veröffentlicht am: 06.08.2008

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Schlagwörter: Co2, Gebäudesanierungsprogramm, KfW, Gebäudesanierung, Finanzierung, Kredit

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