
Fast 20 Euro: Schufa-Auskunft wird teurer
Die Schufa wird nach Informationen von Bild.de in Zukunft sehr viel mehr Geld für Verbraucherauskünfte verlangen. Wie das Portal erfahren haben will, soll die Auskunft in Zukunft 18,50 anstelle der bislang geltenden 7,60 kosten.
Die Verbraucherauskunft wird z.B. von Banken Vermietern im Vorfeld eines Mietvertrages verlangt und soll diesem die Möglichkeit geben, gravierende Negativmerkmale in der Zahlungshistorie eines Verbrauchers zu erkennen.
Anders als in der Selbstauskunft sind in der Verbraucherauskunft keine näheren Angaben zu den Vertragspartnern angegeben. Vermieter können so etwa nicht sehen, bei welcher Bank ein Verbraucher ein Konto unterhält.
Die Schufa reagiert mit ihren neuen Preisen ganz offensichtlich auf eine Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes. Ab dem zweiten Quartal ist die Auskunftei gezwungen, jedem Verbraucher einmal jährlich eine kostenfreie Selbstauskunft zuzustellen. Diese kann telefonisch oder über das Onlineportal der Schufa beantragt werden.
Die neue Gesetzgebung wird die Schufa viel Geld kosten - da Daten zu mehr als 60 Millionen Verbrauchern gespeichert sind, ist mit mehreren Millionen Selbstauskünften pro Jahr zu rechnen, die fortan entgeltfrei erfolgen.
Der Umsatzverlust dürfte sich also auf einen zweistelligen Millionenbetrag belaufen.

Schlagwörter: Schufa-Auskunft, Verbraucherauskünfte teurer, Änderung Bundesdatenschutzgesetz
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