
Retailgeschäft Das Englische Wort Retail steht gewissermaßen für Kleinkram. Gemeint ist der Einzelhandel, der Kleinteile wie z. B. Computerzubehör verkauft.
Im Finanzbereich sind die Geschäfte mit Privatpersonen meistens Kleinkram, also Retailgeschäfte, die viel Aufwand verschlingen und wenig einbringen, zumindest verglichen mit den Summen, die im Firmengeschäft verschoben werden. Was sind schon Kontoführung, Kleinanlagen, Hausfrauenkredite und Wohngebäudeversicherungen gegen die Finanzierung einer Unternehmensexpansion oder gegen das Großkunden- und Interbankengeschäft?
Das Retailgeschäft ist aber nicht nur als Peanuts zu bezeichnen, sondern auch auf der Vertriebsseite kostenintensiv, denn soll dieses einigermaßen funktionieren, ist ein weit ausgebautes Filialnetz nötig. Ansonsten müsste das Kreditinstitut nur über Vertreter agieren oder sich als Onlinebank ohne Kundenkontakt abstempeln lassen. Ob die Bank letztendlich im Retailgeschäft erfolgreich ist, hängt maßgeblich damit zusammen, ob sie die Vertriebskosten im Zaum halten kann, ohne den Umsatz zu gefährden.
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