
Thesaurierung Werden die Erträge einer Kapitalanlage nicht ausgeschüttet, sondern direkt wieder angelegt, werden sie gemäß der Fachdefinition thesauriert. Thesaurierung kann grundsätzlich bei jeder Art der Kapitalanlage stattfinden.
Auf Anlagekonten wird thesauriert, indem die Zinsen nicht an den Anleger ausbezahlt sondern wieder angelegt werden. Dadurch ergibt sich für den Anleger ein Zinseszinseffekt, der zu höheren Gesamterträgen über die Totalperiode hinweg führt, aber auch die mittlere Bindungsdauer der angelegten Mittel verlängert.
Auch Investmentfonds thesaurieren häufig die Erträge, die sie erwirtschaften. Bei Fonds ist dies besonders sinnvoll, da die Ausschüttung aufgrund einer Vielzahl von Zeitpunkten, an denen Mittel liquidiert werde, sehr umständlich wäre.
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