
Residualeinkommen Als Residualeinkommen werden Einkommen z.B. aus Dividenden oder Beteiligungen an Unternehmen bezeichnet. Residualeinkommen sind dynamische Einkommen, deren Höhe mit dem konkreten Ergebnis einer wirtschaftlichen Aktivität zusammenhängt.
Das Gegenstück sind Kontrakteinkommen wie z.B. Löhne und Gehälter, Zinsen aus Kredit- und Anleiheverträgen oder Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. Während diese Einkommen in der Regel statisch sind, steht die Höhe eines residualen Einkommens erst am Ende einer Produktionsperiode fest.
Typische Beispiele für Residualeinkommen sind Dividenden oder Gewinne aus Beteiligungen an Unternehmen. Residualeinkommen fallen (nur) in der ökonomischen Theorie nicht im marktwirtschaftlichen Gleichgewicht an. Sie werden deshalb auch als Monopolrente, Risikoprämie oder Pioniergewinn bezeichnet.
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