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SCHUFA Score Simulator: Chance auf einen Kredit jetzt ganz einfach ausrechnen?

Die SCHUFA stellt mit dem Scoresimulator seit einiger Zeit ein neues Tool zur Verfügung. Verbraucher machen dabei anonym einige Angaben zu Konten, Karten und Krediten und erhalten eine Aussage über ihre Bonität. Wie groß ist der Mehrwert des Tools? Wir haben es ausprobiert.

SCHUFA Score Simulator: Chance auf einen Kredit jetzt ganz einfach ausrechnen?
SCHUFA Score Simulator: Chance auf einen Kredit jetzt ganz einfach ausrechnen?

Vorab: Die Revolution bleibt aus. Mit dem SCHUFA Scoresimulator lässt sich nur eine relativ grobe Einschätzung der eigenen Bonität ermitteln. Das Tool macht insbesondere keine Aussage darüber, ob eine Kreditvergabe möglich ist - dafür ist neben der SCHUFA Abfrage ohnehin noch eine Haushaltsrechnung notwendig.

Kein echter Score - aber viele interessante Informationen

Die SCHUFA selbst teilt dazu mit:

Das Ergebnis stellt eine vereinfachte Simulation und keinen echten Score dar. Es dient nur Ihrer eigenen Information und wird - genauso wie Ihre Antworten - von der SCHUFA für keine anderen Zwecke verarbeitet, dauerhaft gespeichert oder an Dritte übermittelt. Ihre Angaben und das Ergebnis werden gelöscht, sobald Sie die Seite verlassen.

Der Ablauf ist sehr einfach. Es gibt sieben aufeinanderfolgende Fragen zu unterschiedlichen Bereichen. Mit einem Klick auf die passende Antwort geht es zur nächsten Frage. Entscheidend: Bei jeder Frage gibt es einige Zusatzinformationen, die zum Teil durchaus interessant und detailliert sind.

Wann haben Sie Ihr aktuelles Girokonto eröffnet? Die erste Frage bezieht sich auf Girokonten. Wer mehrere Girokonten führt, soll dabei das älteste auswählen. Die SCHUFA erläutert: Je länger ein Konto besteht, desto besser für den Score. Der Grund: Bankkunden mit langfristigen Geschäftsbeziehungen kommen ihren finanziellen Verpflichtungen nach. Mehrere Koten können den Score dagegen verschlechtern, da es prinzipiell eine Überziehungsmöglichkeit gibt.

In unserem Fall wurde das älteste von insgesamt drei Girokonten im Jahr 2000 eröffnet. Wir wählten dementsprechend die Antwortmöglichkeit „vor mehr als zehn Jahren“ aus.

Wie viele Kreditkarten haben Sie? Die zweite Frage bezieht sich auf die Anzahl der bestehenden Kreditkartenverträge. Hier sind die Informationen der SCHUFA etwas komplizierter. Eine Kreditkarte sei grundsätzlich ein Vertrauensbeweis der Bank in die Zahlungsfähigkeit des Kunden.

Es gilt jedoch: Der Scorewert wird durch eine Kreditkarte erst nach einem Jahr (in der Regel) positiv beeinflusst. Je älter die Kreditkarte, desto besser. Aber: Die Nutzung von mehr als zwei Kreditkarten geht statistisch offenbar mit mehr Zahlungsausfällen und damit einem schlechteren Scorewert einher.

In unserem Fall bestanden zwei Kreditkartenverträge (jeweils älter als zehn Jahre, wobei hier der SCHUFA Score Simulator nur die Anzahl und nicht das Alter abfragte). Wir wählten dementsprechend die Antwortmöglichkeit „1-2 Kreditkarten“ aus.

Wie viele Ratenkredite haben Sie aktuell? Die nächste Frage bezieht sich auf die Anzahl der bestehenden Ratenkredite. Hier gibt es überraschend viele Antwortmöglichkeiten: Von „keinem“ über 1, 2, 3 oder 4 bis hin zu „mehr als vier Ratenkredite“.

Die SCHUFA sieht in Ratenkrediten laut den Informationen beim Scoresimulator eine „finanzielle Belastung“. Dies gelte ganz besonders, wenn Verbraucher mehrere Kredite hintereinander abschließen. Dies verschlechtert somit den Score. Die Rückzahlung verbessert den Wert aber wieder. Zitat: „Nach Zahlung der letzten Rate ist der Score oft besser als vor dem Kreditabschluss“.

In unserem Fall bestand kein laufender Ratenkredit.

Zahlen Sie aktuell Immobilienkredite ab? Die vierte Frage bezieht sich auf Immobilienkredite und ist sehr einfach zu beantworten: Zahlen Sie aktuell einen oder mehrere Immobilienkredite ab? Auch in Immobilienkrediten sieht die SCHUFA eine finanzielle Belastung. Dennoch wirken sich diese Kredite nach Angaben der Auskunftei positiv auf den Scorewert aus.

Der Grund: Im Rahmen der Kreditvergabe finde eine „ausführliche Kreditwürdigkeitsprüfung durch die Bank“ statt. Zudem diene die Immobilie als Sicherheit. Statistisch kommt es bei Personen mit Immobilienkrediten laut SCHUFA seltener zu Zahlungsausfällen. In unserem Fall bestand kein Immobilienkredit.

Onlinekäufe auf Rechnung? Die nächste Frage ist sehr interessant: Es geht darum, wie oft in den vergangenen zwölf Monaten als Neukunde (!) im Internet auf Rechnung eingekauft wurde. Hier gibt es zwei Antwortmöglichkeiten: Bis maximal fünf Käufe oder mehr als fünf Käufe.

Die Informationen der SCHUFA zu diesem Punkt sind durchaus interessant. Bei Neukunden prüfen Händler im Fall eines Rechnungskaufs die Bonität. Der Händler geht durch den Versand der Ware in Vorleistung. Aus Sicht der SCHUFA handelt es sich deshalb bei einem Rechnungskauf um ein sehr kurzfristiges Darlehen.

Die Statistik belege, dass häufige Rechnungskäufe mit mehr Zahlungsausfällen einhergingen. Deshalb verschlechtern zu viele - darunter versteht die SCHUFA offenbar mehr als fünf - Rechnungskäufe den Score. Für Käufe von Bestandskunden gilt dies offenbar nicht - mutmaßlich, da hier die Bonität nicht geprüft wird.

In unserem Fall wurde seltener als fünfmal online auf Rechnung gekauft.

Umzüge? Dass die SCHUFA Umzüge negativ bewertet, ist nicht neu. Für den Score sei es besser, lange an derselben Adresse zu wohnen. Die Statistik zeige, dass kürzlich stattgefundene Umzüge zu einem erhöhten Zahlungsausfallrisiko führten.

Deshalb verschlechtere ein Umzug den Score. Dieser Effekt nehme im Laufe der Zeit jedoch ab. Es gibt drei Antwortmöglichkeiten und damit auch mutmaßliche Risikokategorien: Weniger als drei Jahre, drei bis zehn Jahre oder mehr als zehn Jahre seit dem letzten Umzug.

In unserem Fall erfolgte der letzte Umzug von mehr als zehn Jahren.

Zahlungsausfälle? Die letzte Frage beim SCHUFA Scoresimulator bezieht sich auf Zahlungsausfälle. Gefragt wird: Kam es bei Ihnen in den vergangenen drei Jahren zu Zahlungsausfällen? Dazu zählt die SCHUFA Rechnungen, die trotz mehrfacher Mahnungen nicht bezahlt werden und deshalb zu einem Negativeintrag führen.

Zahlungsverzug liegt auch bei gekündigten Krediten und überzogenen Girokonten vor. Auch Einträge in Schuldnerverzeichnissen, Insolvenzen und titulierte Forderungen fallen in diese Kategorie.

Wichtig zu betonen: Wer eine Rechnung zu spät bezahlt, erhält dadurch allein keinen SCHUFA Eintrag. Zuvor müssen zwei Mahnungen verschickt worden sein, wobei zwischen der ersten und der zweiten Mahnung mindestens vier Wochen liegen müssen. Der Gläubiger muss den Schuldner zudem in der ersten Mahnung über eine mögliche Meldung an die SCHUFA informieren.

Es gibt drei Antwortmöglichkeiten: Erstens, dass in den letzten drei Jahren keine Zahlungsausfälle vorgekommen sind, zweitens dass es zu solchen Zahlungsausfällen kam, diese aber bereits bezahlt wurden. Die zweite Kategorie entspricht somit erledigten Negativmerkmalen. Die dritte Antwortmöglichkeit besteht in Zahlungsausfällen, die noch nicht erledigt sind, d. h. bei denen weiterhin eine offene Forderung besteht.

Die Antwort in unserem Fall war, dass es in den letzten drei Jahren nicht zu Zahlungsausfällen gekommen ist.

Das Ergebnis: „Hervorragende“ Scoreklasse - aber was bedeutet das?

Im Anschluss an die siebte Frage zeigt uns der SCHUFA Scoresimulator das Ergebnis an: Eine Person mit unseren Angaben wird in die Scoreklasse „hervorragend“ eingestuft. Es gibt demnach fünf Scoreklassen, die bei dem Tool der Auskunftei halbkreisförmig nebeneinander angeordnet sind.

In unserer Scorekasse sind laut SCHUFA Verbraucher, „die keine Zahlungsausfälle hatten und Rechnungen sowie offene Beträge zuverlässig bezahlen“ und außerdem aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen und dabei auf teils sehr lange Geschäftsbeziehungen zurückblicken.

Wo ist der Mehrwert zum Basisscore?

Als die SCHUFA den Scoresimulator ankündigte, frohlockten einige Medien, die Auskunftei werde nun mehr Transparenz in die Zusammensetzung ihrer Scorewerte bringen. Zwar gibt es in den Erklärboxen innerhalb des Fragekatalogs einige detaillierte und durchaus nützliche Informationen. Dennoch ist der Simulator weit entfernt von einer Formel, aus der sich die Berechnung des Scorewertes herleiten ließe.

Die SCHUFA veröffentlicht schon seit vielen Jahren den sogenannten Basisscore. Dieser wird einmal pro Quartal berechnet und ist nicht mit dem Branchenscore zu verwechseln.

Der Basisscore erfüllt ein Stück weit präziser die Aufgabe, die nun der SCHUFA Scoresimulator übernimmt: Er liefert einen letztlich unverbindlichen, tendenziellen Überblick. Wer den eigenen Basisscore kennt, profitiert von dem neuen Simulationstool nicht.

Alle Angaben ohne Gewähr. Dieser Beitrag wurde sorgfältig recherchiert und gibt den Sachstand vom 16.01.2023 wieder. Neuere Entwicklungen sind im Beitrag nicht berücksichtigt. Eine Haftung für Inhalte wird nicht übernommen.

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Veröffentlicht am: 16.01.2023

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Schlagwörter: SCHUFA Score Simulator, Schufa Score berechnen

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