
Gesamtkapitalrentabilität Die Gesamtkapitalrentabilität errechnet sich aus dem Jahresüberschuss, den Steuern und den für Kredite gezahlten Zinsen, deren Summe dem Gesamtkapital (der Bilanzsumme) gegenüber gestellt werden. Die so entstandene Größe ist unter dem Begriff „Periodenerfolg“ bekannt und zeigt den prozentualen Erfolg des gesamten Kapitaleinsatzes an. Sie gibt auch den Grenzzinssatz an, der durch zusätzliche Kredite erwartet werden kann.
Wozu dient nun die ermittelte Größe?
Die Gesamtkapital- oder auch Unternehmungsrentabilität ist für Betriebswirte wichtig um festzustellen, wie gekonnt – oder auch nicht - das Management eines Unternehmens mit dem gesamten eingesetzten Kapital gewirtschaftet hat. Dieses Verhältnis von Gewinn und für Kredite gezahlten Zinsen einerseits, und von Eigenkapital und Fremdkapital andererseits verschafft einen Überblick über die insgesamt erwirtschaftete Verzinsung und das insgesamt eingesetzte Kapital.
Je nach Unternehmensform unterscheiden sich die Arten von Kapital, mit denen das Unternehmen wirtschaften kann. Die Aktiengesellschaft (AG) zum Beispiel arbeitet mit Eigenkapital, das sich aus dem gezeichneten Grundkapital, der Kapitalrücklage, den Gewinnrücklagen, dem Gewinn- oder Verlustvortrag und dem Jahresüberschuss oder –fehlbetrag zusammensetzt. Bei der GmbH dagegen (Gesellschaft mit beschränkter Haftpflicht) ersetzt das gezeichnete Stammkapital das Grundkapital.
Die Formel zur Ermittlung der Gesamtkapitalrentabilität lautet:
G = (Jahresüberschuss + Tax + Fremdkapitalzinsen)/Gesamtkapital*100%
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